Volksleiden Hallux valgus -  die Ballenzehe

"Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh'…"  Viele kennen das
alte Volkslied, leisten dieser Aufforderung aber nicht gerne Folge,
denn: ihre Großzehe ist stark verformt, wölbt sich nach außen, und
der Großzehenballen drückt eine hässlich dicke Beule aus dem
Schuh. Leider bildet sich diese Zehenverkrümmung von allein nicht
zurück - im Gegenteil, meist wird es mit der Zeit immer schlimmer. 
Schmerzen, Druckstellen, Schwielen und Entzündungen treten auf.
In einem solchen Stadium helfen auch Fußgymnastik und Einlagen
nicht mehr. Was tun? Um langfristig Abhilfe zu schaffen, bleibt vie-
len Betroffenen nur die Operation.

Glücklicherweise gibt es heute ein chirurgisches Verfahren, das die
Gelenkfunktion erhält und dabei sogar die sofortige Vollbelastung
des ganzen Fußes erlaubt: die Osteotomie nach Stoffella. Diese
Technik ist zwar diffizil, da neben der Korrektur des Knochens auch
Weichteile wie Sehnen und Bänder in die richtige Position mit der
richtigen Spannung gebracht werden müssen, zahlt sich aber aus.
Die Stabilisierung erfolgt mittels einer speziell für diese Methode
entwickelten Metallspange mit Schraube, die circa 6 Wochen am
Zehenknochen verbleibt. Eine vorübergehend zu tragende Spezial-
bandage hält den Zeh in Form und schützt ihn. Die Großzehe ist
nun wieder schön gerade, und in bequemen Schuhen darf gleich
nach der Operation wieder gelaufen werden. Ohne Krücken, ohne
Gips, ohne Spezialschuh. Die Stoffella-Technik kann in vielen Fäl-
len angewendet werden. Ihre Erfolgsrate ist hoch. Ein geübter
Operateur, der diese Methode gut beherrscht, führt den Eingriff
in 30 Minuten durch.

Dr. Magin hat sich vor einigen Jahren unter anderem auf diese in-
novativen Verfahren (Methode nach Stoffella und aktuell die V-TEK-
Operation
– eine Weiterentwicklung) spezialisiert und bietet in be-
stimmten Fällen sogar die beidseitige Korrektur in einer OP an,
bei Bedarf auch mit gleichzeitiger Korrektur von zusätzlich vorhan-
denen Hammer- oder Krallenzehen.

Weitere Informationen und Bildmaterial als PDF - hier downloaden!
Neu: Die V-TEK-Operation!! Infos als PDF hier
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Fusschirurgie

Korrektur von Ballen-, Hammer- und Krallenzehen
Behandlung von Fersensporn
GZGG-Arthrodese oder Lapidus-Operation
Achillessehne
Haglund-Ferse
Morbus Ledderhose
Morton-Neurom
Tarsaltunnelsyndrom
Ärztliche Ratschläge für die Zeit nach einer Fuss-Operation



hallux valgus roentgenbild





Hallux valgus im Roentenbild
vor der OP nach Stoffela
und danach




Neues Operations-Verfahren (n. Stoffella
macht sofortige Vollbelastung möglich


Seit Januar 2003 wurden jetzt über 1000 Patienten erfolg-
reich mit einem Verfahren behandelt, welches eine frühe Vollbelastung (nach wenigen Tagen) nach Korrektur der
Ballenfehlstellung der Großzehe zulässt. Bei etwa 70%
der Patienten wurde das Verfahren sogar beidseits in
einer Sitzung durchgeführt.

Über einen 3 – 4 cm großen Schnitt der Haut erfolgt die
Abtragung des schmerzhaften Schleimbeutels und der
Knochenvorwölbung. Ein V-förmiger Schnitt (sog. Che-
vron-Schnitt) des Knochens unterhalb des Köpfchens
lässt die Korrektur der knöchernen Fehlstellung im ge-
wünschten Ausmaß zu. Die gerade Zehenstellung wird
dann mit einer Knochenspange gesichert, welche in den
ersten Mittelfußstrahl eingeführt wird. Die Spange wird
dann mit einer winkelstabil eingebrachten Schraube
verriegelt.

Die Stabilität ist so hoch, dass bereits nach 3 – 5 Tagen
voll belastet werden kann. Einige Patienten konnten be-
reits nach 8 Tagen wieder selber Auto fahren und nach
2 Wochen an die Arbeit zurückkehren.

Vorteil des neuen Verfahrens, welches der Österreicher
Orthopäde Stoffella entwickelt hat, ist neben der frühen
Vollbelastbarkeit aufgrund der hohen Stabilität, die erhal-
tene Beweglichkeit der Zehengelenke. Außerdem wird das
Einbringen von Drähten vermieden, die bisher mitunter zu Schmerzen, Reizerscheinungen und Infektionen geführt
haben. Die Metallentfernung erfolgt je nach Einzelfall
nach 6 Wochen - 6 Monaten.

Prinzipiell eignet sich das Verfahren für mittelschwere
Fehlstellungen bis zu einer Winkelabweichung von
ca. 40°. 70-80% aller Hallux valgus-Patienten können
nach unserer Erfahrung von dieser innovativen Methode
profitieren.

Die V-TEK-Operation - eine Weiterentwicklung der Methode
nach Stoffella








Unterschiedliche Platzierungsmöglich-
keiten des V-TEK-
Implantats an der
rechten Großzehe